Softair Kinderpistole

Kinderpistole Softair

Landgericht Bußgeldanwalt für den Pistolenimport - er wollte James Bond ausspielen - Freihandamt - Targau Auf einer Kostümfeier wollte er als James Bond auftraten. Die Anwältin hat sich einen Anzug gemietet. "Ich war auf der Suche nach einer Spielzeugpistole und habe sie im Netz gefunden", sagte er vor Gericht. Für mich war es eine gute Idee. Durch einen Versandhändler in Deutschland orderte er zwei Softair-Pistolen, das James -Bond-Modell Walther PPK/S und eine Walther Pyramide mit je einem Heft.

Es werden keine Geschosse mit echter Waffe verstanden, sondern Repliken, mit denen nur kleine Kunststoffkugeln geschossen werden können. Aber es sind detaillierte Gewehre, die auf den ersten Blick nicht von realen Gewehren zu trennen sind. Für die Einfuhr in die Schweiz ist unter anderem deshalb eine Einfuhrgenehmigung des Bundesamtes für Polizeidirektion erforderlich.

Ausserdem bestätigte ihm der Verkäufer, dass der Transport in die Schweiz funktionieren würde. Aber auf der Gruppe stellte sich der Rechtsanwalt als James Bond ohne Waffe hin. Statt dessen flog vor etwa einem Jahr ein Straferlass wegen Verstoßes gegen das Rüstungsgesetz in sein Wohnhaus, gegen den der Rechtsanwalt Einspruch erhoben hatte. isabell Wipf, die den Prozess als einzelne Richterin zu entscheiden hatte, reagierte auf den Vorwurf, bewusst und bewilligungslos Gewehre in die Schweiz einzuführen.

Der Beklagte sollte als Anwaltskanzlei über eine so umfassende Rechtskenntnis verfügt haben, dass er vorab juristisch Klarheit über den Einfuhr von Softair-Pistolen hätte schaffen müssen. "Ich dachte nicht, dass ich wegen der Spielpistolen mit dem Waffenrecht in Widerspruch kommen könnte, weil es keine Einfuhrgenehmigung gab. Daher bin ich mit dem Wortlaut des Strafbefehls nicht einverstanden, ich hätte bewusst gehandelt", sagte der Jurist vor Gericht.

Der Kläger forderte einen Freilassungsantrag, konnte sich aber auf eine Strafe wegen Fahrlässigkeit und Geldstrafe einigen. "Es ist vollkommen klar, dass ich diese Gewehre nie geordert hätte, wenn es sich um richtige Gewehre handelte."

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